Du hast Wissen. Du hast Erfahrung. Du hast Themen, die andere interessieren – das spüre ich jedes Mal wenn ich mit Menschen spreche, die eigentlich längst ein digitales Produkt hätten erstellen können.
Aber dann kommt die Frage: Was soll es sein? Und wie fange ich an?
Workbook, E-Book, Mini-Guide, Minikurs – die Begriffe schwirren überall herum. Und genau da verlieren viele den Überblick, bevor sie überhaupt angefangen haben.
In diesem Artikel zeige ich dir die vier häufigsten Formate, ihre Unterschiede – und welches für dich als Einstieg Sinn macht.
Zuerst: Ist deine Idee auch eine gute Idee?
Bevor du anfängst zu erstellen, lohnt sich eine ehrliche Frage: Will irgendjemand dieses Produkt wirklich kaufen? Viele stecken viel Energie in ein Produkt – und stellen erst danach fest, dass die Nachfrage fehlt.
Genau dafür habe ich den Produktideen-Check entwickelt: 7 gezielte Fragen, die dir in kurzer Zeit zeigen ob deine Idee Potenzial hat – bevor du auch nur eine Seite designst.
7 Fragen – und du weißt ob deine Idee verkaufbar ist.
Wenn deine Idee den Check besteht – dann geht es weiter mit der Frage: In welchem Format setzt du sie um?
Der Mini-Guide – der einfachste Einstieg
Ein Mini-Guide ist ein kurzes PDF-Dokument – meist 5 bis 15 Seiten – das eine konkrete Frage beantwortet oder ein spezifisches Problem löst. Kein langes Buch, kein aufwändiger Kurs. Einfach: ein Problem, eine Lösung, klar aufgeschrieben.
Wann macht ein Mini-Guide Sinn?
Immer dann wenn du ein klar umrissenes Thema hast, das du in wenigen Seiten erklären kannst. Der Mini-Guide eignet sich besonders gut als kostenloses Freebie – also als Leadmagnet, mit dem du Email-Adressen sammelst und Vertrauen aufbaust.
Mein Guide „Warum deine Pinterest Pins keine Klicks bekommen" ist genau das: 8 Seiten, 8 Fehler, 8 Lösungen. Fertig.
Was brauchst du dafür?
- Ein klar definiertes Thema
- Canva (kostenlos) für das Design
- Eine Plattform zur Auslieferung (z.B. Tentary)
Zeitaufwand: 1–3 Tage. Der Mini-Guide ist das ideale erste Produkt.
Das E-Book – Tiefe statt Kürze
Ein E-Book ist im Grunde ein digitales Buch. Es geht tiefer als ein Mini-Guide, bietet mehr Inhalt und ist für Themen geeignet, die mehr Erklärung brauchen. Typische Länge: 20 bis 80 Seiten.
Wann macht ein E-Book Sinn?
Wenn du ein Thema hast, das du wirklich umfassend behandeln möchtest – und wenn deine Zielgruppe bereit ist, dafür zu bezahlen. E-Books werden meist für 7 bis 29 Euro verkauft.
Als Autorin von Kochbüchern und Kinderbüchern weiß ich: Der Unterschied zwischen einem gedruckten Buch und einem E-Book ist heute oft nur noch das Format. Der Inhalt zählt.
Was brauchst du dafür?
- Strukturiertes Wissen zu einem Thema
- Canva oder Word für das Layout
- Geduld – ein E-Book braucht etwas mehr Zeit
Zeitaufwand: 1–4 Wochen je nach Umfang.
Das Workbook – Wissen zum Mitmachen
Ein Workbook ist mehr als ein Dokument zum Lesen. Es führt den Leser aktiv durch ein Thema: mit Fragen, Aufgaben, Checklisten und Reflexionsseiten. Der Leser wird zum Mitmachen eingeladen – und genau das macht Workbooks so wertvoll.
Wann macht ein Workbook Sinn?
Immer dann wenn dein Thema nicht nur verstanden, sondern auch umgesetzt werden soll. Workbooks begleiten Kurse, ergänzen E-Books oder funktionieren als eigenständige Produkte.
Mein Pinterest Logbuch ist ein Workbook: Es führt dich durch Pin-Tracking, Account-Auswertung und Keyword-Planung – Schritt für Schritt, in deinem Tempo.
Das Design entscheidet mit
Bei Workbooks spielt das Design eine besonders große Rolle. Es muss übersichtlich sein, gut ausfüllbar – und optisch ansprechend genug, damit man es auch wirklich benutzt.
Wenn du ein Workbook erstellen möchtest und dir das Design schwerfällt, empfehle ich dir Anjas Kurs „Dein perfektes Workbook" – dort bekommst du 100 fertige Canva-Vorlagen plus komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Zu Anjas Workbook-Vorlagen →Was brauchst du dafür?
- Ein Thema das zum Mitmachen einlädt
- Canva (am besten mit fertigen Vorlagen)
- Klare Struktur: Was soll der Leser am Ende können oder wissen?
Zeitaufwand: 1–2 Wochen mit guten Vorlagen.
Der Minikurs – Schritt für Schritt zum Ziel
Ein Minikurs ist eine Sammlung von Lektionen – meist als Videos, PDFs oder beides – die ein Thema strukturiert und vollständig vermitteln. Er führt den Teilnehmer von A nach B.
Wann macht ein Minikurs Sinn?
Wenn dein Thema zu groß für ein einzelnes Dokument ist und wenn du deine Zielgruppe wirklich an die Hand nehmen möchtest. Minikurse haben oft einen höheren Verkaufspreis als E-Books oder Workbooks – weil der wahrgenommene Wert größer ist.
Mein Minikurs „Digital starten ohne Druck" führt in 30 Tagen vom ersten Produktgedanken bis zur fertigen Verkaufsseite. Keine Überforderung, kein Hustle – sondern ein klarer Fahrplan.
Was brauchst du dafür?
- Ein Thema mit mehreren Lernschritten
- Eine Kursplattform (z.B. Ablefy)
- Lektionen in Text-, Audio- oder Videoformat
- Optional: ein begleitendes Workbook
Zeitaufwand: 2–6 Wochen je nach Umfang und Format.
Welches Format passt zu dir?
| Format | Aufwand | Preis | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Mini-Guide | 1–3 Tage | 0–9 € | Leadmagnet, Einstieg |
| E-Book | 1–4 Wochen | 7–29 € | Umfassende Themen |
| Workbook | 1–2 Wochen | 9–39 € | Umsetzung & Begleitung |
| Minikurs | 2–6 Wochen | 29–197 € | Komplette Transformation |
Mein Tipp: Fang klein an
Du musst nicht mit dem perfekten Minikurs starten. Fang mit einem Mini-Guide an – oder einem kleinen Workbook. Lerne dabei wie du ein Produkt erstellst, vermarktest und auslieferst. Dann wird das nächste Produkt einfacher. Und das übernächste noch einfacher.
Genau das zeige ich in meinem Minikurs „Digital starten ohne Druck": Wie du in 30 Tagen dein erstes digitales Produkt – egal welches Format – verkaufsfertig aufbaust.
Bereit für dein erstes digitales Produkt?
Im Minikurs „Digital starten ohne Druck" führe ich dich in 30 Tagen von der Idee bis zum fertigen, verkaufbaren Produkt.
Zum Minikurs →Hausfrau, Autorin und Hofhalterin aus Wadersloh. Ich nutze Pinterest als ruhigen, langfristigen Marketingkanal für meine digitalen Produkte – und zeige anderen wie das geht.
@marion_schfers auf Pinterest →