Du hast von Pinterest gehört. Vielleicht schon länger. Du weißt dass andere Frauen damit Reichweite aufbauen, Produkte verkaufen, ohne täglich auf Instagram zu performen. Du willst das auch. Aber du öffnest Pinterest - und weißt nicht wo du anfangen sollst.
Boards? Pins? Keywords? Business-Account? Tailwind? Du liest einen Artikel, dann noch einen, dann noch einen. Und am Ende weißt du mehr Begriffe - aber fängst immer noch nicht an.
Genau das bekommst du hier. Schritt für Schritt. In der richtigen Reihenfolge.
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Schritt 1: Den richtigen Account erstellen
Business-Account einrichten - nicht den privaten
Geh auf pinterest.com und erstelle einen Account. Wichtig: wähle einen Business-Account, keinen privaten. Der Business-Account gibt dir Zugang zu Pinterest Analytics - also zu den Zahlen die dir zeigen was funktioniert. Ohne Analytics pinnst du im Blindflug.
- Geh auf pinterest.com/business/create
- E-Mail und Passwort eingeben
- Business-Account auswählen - nicht "für mich"
- Branche auswählen die am besten zu dir passt
Schritt 2: Dein Profil optimieren
Profilbild, Name und Bio - so wirst du gefunden
Dein Profil ist deine Visitenkarte. Menschen die deinen Pin sehen und mehr wissen wollen, schauen als erstes auf dein Profil. Drei Dinge entscheiden ob sie bleiben oder weitergehen:
- Profilbild: Dein Gesicht oder ein klares Logo - kein verschwommenes Handyfoto
- Profilname: Dein Name + dein Thema, zum Beispiel "Marion Schäfers | Pinterest & digitale Produkte"
- Bio: In zwei Sätzen: für wen bist du da, was bekommen sie von dir, und ein klarer Link zu deiner Website
Deine Bio ist kein Tagebucheintrag. Sie ist ein Versprechen an deine Zielgruppe. Schreib nicht was du bist - schreib was du für sie tust.
Nicht: "Ich bin Marion und liebe Pinterest."
Sondern: "Ich zeige Frauen wie sie mit Pinterest Reichweite aufbauen, ohne täglich zu posten."
Schritt 3: Deine ersten Boards anlegen
Boards sind deine Themenordner - leg sie strategisch an
Boards sind Sammlungen von Pins zu einem bestimmten Thema. Pinterest nutzt deine Board-Namen um zu verstehen wofür dein Account steht. Deshalb sind klare, keyword-reiche Board-Namen wichtig.
- Erstell 5 bis 8 Boards zu deinen Kernthemen
- Benenne sie so wie Menschen suchen: "Pinterest Marketing für Anfänger" statt "Meine Pinterest-Tipps"
- Füge eine kurze Board-Beschreibung hinzu - auch hier Keywords verwenden
- Leg ein "Über mich" Board an mit Pins die dich vorstellen
Das Content Kit gibt dir 51 fertige Ideen und Strukturen. Das Logbuch zeigt dir was davon ankommt. Beides zusammen - damit du von Anfang an mit System arbeitest.
Schritt 4: Keywords recherchieren - bevor du pinnst
Pinterest ist eine Suchmaschine - denk wie eine Suchende
Der wichtigste Gedankenwechsel für Anfängerinnen: Pinterest ist kein Social Media. Pinterest ist eine Suchmaschine - wie Google, aber mit Bildern. Menschen gehen auf Pinterest und tippen ein was sie suchen. Dein Job ist es mit deinen Pins in diesen Suchergebnissen aufzutauchen.
So findest du die richtigen Keywords:
- Geh auf Pinterest und tippe dein Thema in die Suchleiste
- Schau welche Vorschläge erscheinen - das sind echte Suchanfragen
- Schau dir die bunten Kategorie-Kacheln unter der Suchleiste an - das sind verwandte Themen
- Notiere dir 10 bis 15 Keywords die zu dir und deiner Zielgruppe passen
Diese Keywords kommen dann in deine Pin-Titel, Pin-Beschreibungen und Board-Namen. Nicht einmal. Immer wieder. Pinterest lernt mit der Zeit wofür du relevant bist.
Schritt 5: Deinen ersten Pin erstellen
Design, Text, Link - in dieser Reihenfolge denken
Ein Pin besteht aus drei Teilen die alle zusammenpassen müssen:
- Bild: Hochformat (2:3 - also zum Beispiel 1000 x 1500 Pixel), heller Hintergrund, klares Design. Dunkle Bilder verschwinden im Feed.
- Überschrift auf dem Bild: Groß, lesbar, auf einen Blick verständlich. Du hast zwei Sekunden. Nutze sie.
- Beschreibung: 2 bis 3 Sätze mit deinen Keywords. Was bekommt die Leserin wenn sie klickt? Sag es direkt.
- Link: Auf deine Website, deinen Blog, dein Produkt. Jeder Pin braucht einen Zielort.
Du fragst dich warum manche Pins geklickt werden und andere nicht? Hier findest du die 8 häufigsten Fehler →
Schritt 6: Regelmäßig pinnen - mit Plan
Konsistenz schlägt Masse - immer
Du musst nicht täglich 15 Pins erstellen. Das ist einer der größten Mythen auf Pinterest. Was wirklich zählt: Regelmäßigkeit über einen langen Zeitraum.
- 3 bis 5 Pins pro Woche sind ein solider Start
- Erstelle mehrere Pins für denselben Inhalt - verschiedenes Design, verschiedene Überschriften
- Verteile deine Pins über die Woche, nicht alles auf einmal
- Nutze den internen Pinterest-Planer um Pins vorzuplanen - so sparst du Zeit
Unsicher wie oft du wirklich pinnen solltest? Hier bekommst du eine klare Antwort →
Schritt 7: Auswerten was funktioniert
Wer nicht auswertet, verbessert sich nicht
Nach zwei bis vier Wochen schaust du nach was passiert ist. Nicht täglich - aber regelmäßig. Was du suchst:
- Welche Pins haben die meisten Klicks auf deine Website gebracht?
- Welche Themen performen besser als andere?
- Welche Designs werden häufiger gespeichert?
Was gut läuft, machst du mehr davon. Was nicht läuft, veränderst du. So einfach ist das System. Aber nur wenn du es aufschreibst - sonst vergisst du es nach drei Wochen. Genau dafür habe ich das Pinterest Logbuch entwickelt: Pin-Tracking, Account-Auswertung und Keyword-Planer in einem.
Genau daran scheitern viele: kein System, keine Auswertung. Warum Pins keine Ergebnisse bringen - und was wirklich fehlt →
Was du jetzt brauchst
Du hast die sieben Schritte. Du weißt was zu tun ist. Die Frage ist nicht ob du es kannst - die Frage ist ob du es auch durchhältst.
Die meisten Anfängerinnen scheitern nicht an Schritt 1. Sie scheitern an Schritt 6 - weil ihnen nach drei Wochen die Ideen ausgehen. Weil sie nicht mehr wissen was sie pinnen sollen. Weil sie wieder von vorne anfangen müssen.
Wer von Anfang an mit einem System arbeitet, hat dieses Problem nicht. Das Content Kit gibt dir die Ideen wenn sie fehlen. Das Logbuch zeigt dir was davon funktioniert. Zusammen machen sie aus Anfängerinnen Frauen die Pinterest wirklich verstehen.
Du weißt jetzt wie es geht. Fang heute an - nicht morgen.
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